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Lexikon der Konzilien

Provinzialkonzil von Santiago de Compostela 1375 (1. Mai)

Justo Fernández, Jaime


Neuerscheinungen zur Konziliengeschichte

Henryk Pietras, Concilio di Nicea (325) nel suo contesto, GBP: Roma 2021. pp. 256. ISBN:8878394580

 

Dieses Werk, italienische Ausgabe des englischen Originals (Council of Nicaea [325]), das 2016 im selben Verlag erschienen, stellt die Dokumente der ersten Phase der sogenannten "arianischen Krise" und des Konzils von Nicaea (325) vor. Darin wird versucht zu erklären, welche Rolle Kaiser Konstantin, ein Teil von Arius' Anhängern und ihre Gegner spielten, und zwar in Anlehnung an die Darstellung durch Eusebius von Caesarea, die von Athanasius bestätigt wurde. Auch die nachkonziliaren Dokumente werden analysiert, wobei man zu dem Schluss kommt, dass die Briefe Konstantins und der Synodalbrief an die Kirche von Alexandrien gefälschte Dokumente waren, die erst nach dem Tod des Athanasius entstanden. Diese Briefe sind die Hauptquelle, auf die sich die Legende vom Anti-Arianismus des Konzils stützt.


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Lexikon der Konzilien

Konzil von Santiago de Compostela 1335 (24. Mai) 

Justo Fernández, Jaime


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Lexikon der Konzilien

Schottische Konzilien des 16.  Jh.

von Edinburgh (1536, 1546, 1547, 1549, 1550*, 1552, 1556, 1559)

von St. Andrews (1543, 1546)

von Linlithgow (1547)

 

Holmes, Stephen

 

 

 


Neuerscheinungen zur Konziliengeschichte

Alexandra von Teuffenbach (Hg.), Heribert Schauf, Tagebuch zum zweiten Vatikanischen Konzil (1960-1965) mit Dokumenten aus dem Apostolischen Archiv im Vatikan. Verlag Traugott Bautz, Nordhausen 2021. 489 Seiten. ISBN 978-3-95948-548-7

 

Gegenstand dieser Veröffentlichung ist die Darstellung des II. Vatikanischen Konzils aus der besonderen Perspektive des Konzilstheologen Heribert Schauf. Aus diesem Grund wurden viele bislang unveröffentlichte, aus dem Apostolischen Archiv im Vatikan stammende Dokumente, hinzugefügt. Es handelt sich um Texte, die der Aachener Theologe vor und während des Ökumenischen Konzils geschrieben hat, oder aber um Erläuterungen seiner Eingaben während der Synode.


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Lexikon der Konzilien

Provinzialkonzil von Santiago de Compostela 1327 (21.-29. November)

Justo Fernández, Jaime


Burkhard Roberg (1935-2021) verstorben

Am 12. Oktober 2021 ist in Bonn Prof. Dr. Burkhard Roberg im Alter von 86 Jahren verstorben, der dem Forschungsprojekt Konziliengeschichte in all den Jahren seiner wissenschaftlichen Tätigkeit eng verbunden war. Seit seiner Bonner Dissertation Die Union zwischen der griechischen und der lateinischen Kirche auf dem 2. Konzil von Lyon 1274 im Jahre 1963 hat er immer wieder diese Synode und das I. Konzil von Lyon von 1245 erforscht, wie die Monographie Das Zweite Konzil von Lyon (1274) in der Reihe Konziliengeschichte im Jahre 1990, die Edition zum Lugdunense II in den Conciliorum Oecumenicorum Generaliumque Decreta, Bd. II/1, 2013 und zahlreiche Veröffentlichungen im Annuarium Historiae Conciliorum sowie anderen Publikationsorganen zeigen. Seit dem konziliengeschichtlichen Symposion in Saloniki 1976 (auf dem Bild zweiter von rechts) hat er immer wieder, solange es ihm die Gesundheit erlaubte, die Ergebnisse seiner Forschungen auf den Tagungen der Gesellschaft für Konziliengeschichte vorgetragen. Der Kreis der Kolleginnen und Kollegen des Forschungsprojektes verliert mit Burkhard Roberg einen Freund und angesehenen Wissenschaftler, künftige Veröffentlichungen zu den Lyoner Synoden werden auf seinen Studien aufbauen.