Dieses Werk, italienische Ausgabe des englischen Originals (Council of Nicaea [325]), das 2016 im selben Verlag erschienen, stellt die Dokumente der ersten Phase der sogenannten "arianischen Krise" und des Konzils von Nicaea (325) vor. Darin wird versucht zu erklären, welche Rolle Kaiser Konstantin, ein Teil von Arius' Anhängern und ihre Gegner spielten, und zwar in Anlehnung an die Darstellung durch Eusebius von Caesarea, die von Athanasius bestätigt wurde. Auch die nachkonziliaren Dokumente werden analysiert, wobei man zu dem Schluss kommt, dass die Briefe Konstantins und der Synodalbrief an die Kirche von Alexandrien gefälschte Dokumente waren, die erst nach dem Tod des Athanasius entstanden. Diese Briefe sind die Hauptquelle, auf die sich die Legende vom Anti-Arianismus des Konzils stützt.