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Sremski Karlovci / Karlowitz

 

Bischofssynode (“Kirchenkongress” unter Teilnahme von Priestern und Laien) der serbisch orthodoxen Kirche; 1864 (13./25., 14./26., und 17./29. August)

 

Anlass der Synode war die Gründung der rumänischen Metropolie von Hermannstadt (Sibiu). Auf Bitten der Diözesansynode der orthodoxen Eparchie Hermannstadt (Sibiu) vom 22. 3. / 3. 4. 1864 hatte Kaiser Franz Joseph I. (1848-1916) den serbischen Metropoliten von Karlowitz, Samuilo Masirević, aufgefordert, durch den Kirchenkongress der orthodoxen Metropolie in Karlowitz, sich um die Gründung einer rumänisch-orthodoxen Metropolie unter der Aufsicht der serbischen Metropolie zu kümmern. Diese Synode beschloss einstimmig: a) die Gründung der rumänischen Metropolie; b) die Einsetzung einer gemeinsamen, alle sechs Jahre einzuberufenden Bischofsynode c) die Trennung der Dekanate und der gemischten Gemeinden. Es gab aber Meinungsverschiedenheiten hinsichtlich der Aufteilung des Eigentums. Es wurde deshalb eine gemeinsame Kommission eingesetzt, die eine für die beiden Seiten annehmbare Lösung ausarbeiten sollte.

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QQ: Acte oficioase, 3-15.

Lit.: Puşcariu, Metropolia românilor ortodocşi din Ungaria şi Transilvania, 218-238, 285-291; Suciu, Monografia Mitropoliei Banatului, 184-186; Brusanowski, Problema episcopiilor sufragane.

 

Tudorie, Ionuţ-Alexandru

September 2013

 

Empfohlene Zitierweise:

Tudorie, Ionuţ-Alexandru, “Sremski Karlovci / Karlowitz; Bischofssynode der serbisch orthodoxen Kirche; 1864 (13./25., 14./26., und 17./29. August) “ in: Lexikon der Konzilien [Online-Version], September 2013; URL: http://www.konziliengeschichte.org/site/de/publikationen/lexikon/database/3987.html