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Jassy / Iaşi

 

Kirchweihsynode; 1639

 

Der moldauische Fürst Vasile Lupu (1635-1653) hatte in Iaşi eine neue Kathedrale bauen lassen, die am 6. 5. 1639 durch den Metropoliten Varlaam von der Moldau geweiht wurde. Dabei waren auch die Bischöfe der Moldau anwesend sowie Gäste aus dem Ökumenischen Patriarchat. Die genaue Zahl der Teilnehmer ist unbekannt. In dieser Kathedrale wurden am 6. 6. 1641 die Reliquien der ehrwürdigen Paraskeva beigesetzt, die der Ökumenische Patriarch Parthenios I. Vasile Lupu geschenkt hatte. Auf Anregung des Metropoliten Varlaam hat Vasile Lupu im Drei-Hierarchen-Kloster eine Akademie nach dem Muster der von Petrus Mogilas in Kiew geschaffenen gegründet.

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QQ/Lit.: M. Păcurariu, Geschichte der Rumänischen Orthodoxen Kirche, Erlangen 1994 (= OIKONOMIA 33), 257; E. Chr. Suttner, Vasile Lupu und die griechische Kirche zu Beginn der vierziger Jahre des 17. Jhd.s, in: Kirche im Osten 32 (1989) 32-72; N. Iorga, Die Inschriften in den rumänischen Kirchen (Rumänisch), Bd. II, Bukarest 1908, 149-155.

 

 

                                                                                            

Ioniţă, Viorel

September 2013

 

Empfohlene Zitierweise:

Ioniţăm, Viorel, “Jassy / Iaşi: Kirchweihsynode; 1639" in: Lexikon der Konzilien [Online-Version], September 2013; URL: http://www.konziliengeschichte.org/site/de/publikationen/lexikon/database/3980.html