Neuerscheinungen zur Konzliengeschichte

Heft 49/2 (2018/2019) des Annuarium Historiae Conciliorum ist online erschienen. Das Heft enthält den zweiten Teil der Beiträge der Tagung, die die Internationale Gesellschaft für Konziliengeschichtsforschung unter dem Titel “Konzil und Minderheit - I Concili e le minoranze”, im Oktober 2018 an der Pontificia Università della Santa Croce und am Römischen Institut der Görres-Gesellschaft veranstaltet hat. Hier die Einführung (1. Teil) und Einführung (2. Teil) zu den Ergebnissen der Tagung von Thomas Prügl und Johannes Grohe. Außerdem enthält das Heft weitere Beiträge und Rezensionen sowie die übliche Bibliographie zur Konziliengeschichte.


Neuerscheinungen zur Konzliengeschichte

Ripensando il Concilio Vaticano II. Atti del Convegno di Studi, Foligno, 5 dicembre 2015, a cura di Boris Ulianich, Accademia Fulgiana: Foligno 2020 (= Bollettino Storico della Città di Foligno, Supplemento 16). 127 pp.

 

50 Jahre nach Abschluss des Zweiten Vatikanischen Konzils hat das Bistum Foligno einen Studientag über die Entwicklung der Ökumene, der Religionsfreiheit und der Beziehung der Katholischen Kirche zu den nichtchristlichen Religionen veranstaltet, um die Lehre des Konzils in Erinnerung zu rufen, das während der Pontifikate Johannes' XXIII. und Paul' VI. stattfand. Der Band enthält Beiträge von Franco Buzzi, Fortunato Frezza, Gualtiero Sigismondi, Domenico Sorrentino und Boris Ulianich.


Neue Einträge

Lexikon der Konzilien

Pisanum / Pisa (1409)

Florian Eßer


Neue Einträge

Lexikon der Konzilien

Coloniense / Köln (1860)

Reimund Haas


Neue Einträge

Lexikon der Konzilien

Romanum / Rom (721)

Reimund Haas


Neuerscheinungen zur Konziliengeschichte

Literary Echoes of the Fourth Lateran Council in England and France, 1215–1405, ed.
Maureen B. M. Boulton, Toronto 2019 (= Papers in Mediaeval Studies 31). X + 322 pp.  ISBN 978-0-88844-831-6

 

Das 13. Jahrhundert gilt als eine Blütezeit religiöser Literatur, die sich in den Volkssprachen an die Laien richtete oder in Latein für die Prediger, die ihnen dienten, verfasst wurde. Mittlerweile schreibt man in der Literaturgeschichte die Ursache für diese Kreativität in der volkssprachlichen Literatur dem Vierten Laterankonzil (1215) zu. Obwohl die Synode Teil einer längeren Tradition kirchlicher Reformen war, war sie doch Bezugspunkt für das theologische und kirchliche Denken und hat Schriftsteller und Prediger mehr als ein Jahrhundert lang inspiriert. Ziel dieses Bandes ist es weniger, den Versuch einer umfassenden Darstellung des Konzils oder seiner Rezeption in den religiösen Schriften der damaligen Zeit zu unternehmen, als vielmehr das Verständnis dafür zu vertiefen, wie Laien, die von früheren Konzilen weitgehend vernachlässigt wurden, von den Lehr- und Disziplinar-Dekreten des IV. Laterankonzils Kenntnis erhielten. Die hier versammelten Aufsätze konzentrieren sich auf England, wo die Bischöfe die Reformen des Konzils mit besonderem Eifer in Kraft setzten, und auf Frankreich, wo die frühesten literaischen Zeugnisse dieser Art bekannt sind.


Neue Einträge

Lexikon der Konzilien

Duisbergense / Duisburg (929)

Reimund Haas